Meditationsretreat in den Schweizer Alpen
Giulia Ferrari
Mitglied seit Mai 2026
Letzten Monat nahm ich an einem viertägigen stillen Meditationsretreat im Engadin teil, und ich verarbeite die Erfahrung immer noch. Es war transformativ.
Der Ablauf war einfach: Aufstehen um 5:30, meditieren, achtsam essen, in der Natur spazieren, mehr meditieren, schlafen. Kein Handy, keine Bücher, keine Gespräche. Nur du und deine Gedanken — was, das kann ich euch sagen, gleichzeitig beängstigend und befreiend ist.
Am zweiten Tag kletterte ich die Wände hoch. Mein Geist raste, ich vermisste mein Handy und dachte ernsthaft daran abzureisen. Aber am dritten Tag veränderte sich etwas. Das mentale Geplapper wurde leiser, und ich begann, den Berg tatsächlich zu hören — den Wind, das Wasser, die Vögel. Es klingt klischeehaft, aber es war tiefgreifend.
Wenn ihr ein Meditationsretreat in Betracht zieht, hier mein Rat: Verpflichtet euch zur gesamten Dauer. Die Magie passiert nicht am ersten Tag. Beginnt ausserdem mit einem kürzeren Retreat (2-3 Tage), wenn ihr neu in der Meditation seid. Und packt warme Schichten ein — Bergmorgen sind kalt!